Neues Wassergesetz:Besserer Schutz für Trinkwasser und mehr Vorsorge gegen Klimafolgen im Landkreis Helmstedt

Das neue Niedersächsische Wassergesetz stärkt den Schutz des Trinkwassers und verbessert die Vorsorge gegen Wasserknappheit, Starkregen und Hochwasser. Für Tamina Reinecke, Grünen-Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Klimafolgenanpassung, ist klar: Auch der Landkreis Helmstedt muss widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise werden.

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Helmstedt. Mit einem modernisierten Wassergesetz stellt Niedersachsen die Weichen für einen besseren Schutz des Trinkwassers und eine schnellere Umsetzung von Maßnahmen gegen die Folgen der Klimakrise. Der Landtag hat die Novelle mit den Stimmen von SPD und Grünen beschlossen. Für die Menschen im Landkreis Helmstedt bedeutet das vor allem mehr Vorsorge gegen Wasserknappheit, einen besseren Schutz der Trinkwasservorkommen und schnellere Maßnahmen bei Starkregen oder Hochwasser. "Die vergangenen Dürrejahre haben auch bei uns im Landkreis Helmstedt deutliche Spuren hinterlassen. Trockene Böden, belastete Wälder und sinkende Wasserstände zeigen, dass wir uns auf die Folgen der Klimakrise einstellen müssen. Wir müssen unsere Region widerstandsfähiger machen und die Lebensgrundlagen vor Ort langfristig sichern", erklärt die Grünen-Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Klimafolgenanpassung Tamina Reinecke.

Ein Schwerpunkt des Gesetzes liegt auf dem Schutz des Trinkwassers. Künftig können Behörden in Trockenperioden schneller auf Wasserknappheit reagieren. Gleichzeitig werden sensible Trinkwasser- und Heilquellenschutzgebiete besser geschützt. Die Förderung von Erdöl und Erdgas wird dort ausgeschlossen. "Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade in trockenen Regionen wie bei uns in Ostniedersachsen müssen wir verantwortungsvoll mit dieser Ressource umgehen. Das neue Gesetz sorgt dafür, dass unser Trinkwasser auch in Zukunft zuverlässig geschützt wird", so Reinecke.

Auch beim Wassersparen setzt das Gesetz neue Anreize. Kommunale Wasserversorger erhalten künftig mehr Möglichkeiten, ihre Gebührenmodelle am tatsächlichen Verbrauch auszurichten. Wer besonders viel Wasser verbraucht, kann dadurch stärker belastet werden, während ein sparsamer Umgang belohnt werden kann. Darüber hinaus werden Maßnahmen zum Hochwasser- und Küstenschutz beschleunigt. Entsprechende Vorhaben gelten künftig als von überragendem öffentlichem Interesse, wodurch Genehmigungsverfahren vereinfacht werden können.

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