Strukturwandel im Landkreis Helmstedt :Jetzt entscheidet sich, ob aus Förderprojekten dauerhaft Zukunft entsteht

Der Strukturwandel im Landkreis Helmstedt kommt in der Umsetzung an. Jetzt geht es darum, daraus dauerhaft gute Arbeitsplätze und echte Perspektiven zu schaffen. Zukunft entscheidet sich nicht nur bei großen Technologieprojekten, sondern auch daran, ob Orte lebendig bleiben und Menschen sich hier eine Zukunft vorstellen können.

© Julia Koblitz

Helmstedt. Nach dem aktuellen Bericht des Landeskabinetts zur Strukturförderung im Landkreis Helmstedt zieht die Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke (Bündnis 90 / Die Grünen)eine positive Bilanz, verbindet dies jedoch mit einem klaren Appell für die kommenden Umsetzungsschritte. Der Bericht verdeutlicht, dass die Region den Wandel aktiv gestaltet und zentrale Projekte an Fahrt gewinnen.

Dazu erklärt Reinecke:

„Der aktuelle Bericht des Landeskabinetts zeigt: Der Strukturwandel im Landkreis Helmstedt ist nicht mehr nur ein Konzept auf dem Papier, sondern kommt in der Umsetzung an. Gerade bei Gründungen und Innovationen sehen wir erste Bewegung. Das ist ein wichtiges Signal für unsere Region.

Entscheidend ist jetzt, dass aus Projekten auch dauerhaft Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort entstehen. Genau daran wird sich der Erfolg messen lassen. Mit dem Fraunhofer-Innovationszentrum, dem Technologiezentrum in Barmke und Einrichtungen wie dem MoLaTec in Königslutter setzen wir gezielt auf Zukunftstechnologien, Qualifizierung und neue wirtschaftliche Perspektiven. Diese Projekte müssen wir weiter stärken.

Strukturwandel entscheidet sich aber nicht nur an Technologien, sondern im Alltag der Menschen. Es geht darum, ob Orte lebendig bleiben, ob Versorgung funktioniert und ob sich Menschen hier eine Zukunft vorstellen können. Ein gutes Beispiel dafür ist das geplante Quartierszentrum in Offleben. Hier geht es konkret um Nahversorgung, Begegnung und Lebensqualität – also um das, was unsere Region im Kern zusammenhält.

Für mich ist klar: Strukturwandel gelingt nur, wenn wir wirtschaftliche Perspektiven schaffen und gleichzeitig unsere Orte lebenswert halten. Ich lade alle ein, diesen Weg mitzugehen – Kommunen, Unternehmen, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Wer Ideen hat, wer anpacken will, wer Verantwortung übernimmt: Meine Tür steht offen.“

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