Förderung für kommunale Verkehrsprojekte:Landesmittel für mehrere Vorhaben im Landkreis Wolfenbüttel
Mehrere Verkehrsprojekte im Landkreis Wolfenbüttel werden 2026 mit Landesmitteln gefördert. Dazu zählen Maßnahmen an Kreisstraßen, Geh- und Nebenanlagen sowie ein Brückenersatzneubau. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Infrastruktur vor Ort weiterzuentwickeln.

Wolfenbüttel. Das Land Niedersachsen fördert auch im Jahr 2026 den Aus- und Neubau von Rad- und Gehwegen sowie Straßen in Städten und Gemeinden. Insgesamt stehen dafür 75 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zur Verfügung. „Rot-Grün sorgt dafür, dass die Kommunen ihre Verkehrsinfrastruktur vorausschauend weiterentwickeln können“, erklärt die Grünen-Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke. Sichere Rad- und Gehwege seien dabei zentrale Bausteine einer modernen Verkehrspolitik.
Auch im Landkreis Wolfenbüttel werden mehrere Bauvorhaben aus dem aktuellen Jahresprogramm gefördert. Berücksichtigt sind:
- der Ausbau der Geh- und Nebenanlagen an den Landesstraßen L 625 und L 631 in der Samtgemeinde Sickte,
- der Ausbau der Kreisstraße 628 zwischen Dettum und dem Bahnhof Dettum,
- der Ausbau der Kreisstraße 2 von Wendessen bis zum Kreisverkehr an der L 627,
- der Ausbau der Kreisstraße 9 von Eilum bis zur L 625,
- der Ausbau der Kreisstraße 6 von Volzum bis Neuerkerode,
- der Brückenersatzneubau der Kreisstraße 146 zwischen Neuerkerode und Veltheim (Ohe) sowie
- der Ausbau der Kreisstraßen 146 und 156 in Veltheim (Ohe).
„Diese Projekte zeigen, wie Landesförderung ganz konkret vor Ort wirkt“, so Reinecke. „Ob sichere Gehwege in den Ortslagen, bessere Verbindungen zwischen den Gemeinden oder der Ersatz von Brücken. All das verbessert die Verkehrssicherheit und die Nutzbarkeit der Infrastruktur im Alltag.“
Neben dem Ausbau der Infrastruktur verfolgt die rot-grüne Landesregierung das Ziel, mehr Menschen für klimafreundliche Mobilität zu gewinnen. „Gut ausgebaute Rad- und Gehwege sorgen dafür, dass das Fahrrad oder der Fußweg im Alltag eine echte Alternative zum Auto werden“, betont Reinecke. Je nach Finanzkraft der Kommunen beteiligt sich das Land mit 60 bis 75 Prozent an den Kosten, reine Radverkehrsprojekte werden sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert. „Damit unterstützt das Land die Städte und Gemeinden dabei, ihre Verkehrswege Schritt für Schritt sicherer und zukunftsfähiger zu machen“, so Reinecke.