Städtebauförderung:Tamina Reinecke: Ein großer Schritt hin zu klimafreundlichen und lebenswerten Kommunen

Zur gemeinsamen Förderung der Rot-Grünen Landesregierung und des Bunds von nachhaltiger Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden in Niedersachsen in Höhe von 122 Millionen Euro äußert sich MdL Reinecke und zeigt sich erfreut.

© Charles Deluvio

Helmstedt. Die rot-grüne Landesregierung fördert gemeinsam mit dem Bund die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden in Niedersachsen. Von den insgesamt 122 Millionen Euro, die dafür in diesem Jahr zur Verfügung stehen, stammt die Hälfte vom Land. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke aus dem Landkreis Helmstedt sieht in der Städtebauförderung ein „wichtiges Signal und einen großer Schritt für die Zukunft unserer Städte – sozial, ökologisch und wirtschaftlich.“

Klimaschutz, lebendige Ortszentren und lokale Wirtschaft, so Reinecke, bildeten Schwerpunkte des Programms. „Hier wird nicht gegeneinander ausgespielt, hier werden wichtige Aspekte der Entwicklung zusammengedacht“, betont die Grünen-Politikerin und verweist darauf, mit welcher Förderung der Landkreis rechnen kann. Demnach sehen die Pläne vor, dass die Nordwestliche Altstadt in Helmstedt 290.000 Euro erhält. Hier unterstützt das Land Niedersachsen seit 2021 die Sanierung der historischen Gebäude, Innenhöfe und die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Tamina Reinecke betont, die Städtebauförderung sei „eine der wirksamsten Maßnahmen, um den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ökologie in die Fläche zu bringen – eben nicht nur machbar für Großstädte, sondern auch für kleinere Kommunen und im ländlichen Raum.“

Gleichzeitig mahnt die Grünen-Landtagsabgeordnete, die Städtebauförderung noch konsequenter mit klimapolitischen Kriterien zu verknüpfen. „Angesichts der fortschreitenden Klimakrise muss Stadtentwicklung mehr als bisher darauf ausgerichtet werden, Orte klimaresilient, hitzerobuste und wassersensibel aufzustellen. Wir brauchen grüne Dächer, entsiegelte Flächen und kühlende Stadtbäume – und dafür braucht es Förderprogramme, die genau das unterstützen.“

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