Wichtige Unterstützung für die Region:Tamina Reinecke: Kommunen werden nicht im Regen stehen gelassen
Dass die Kommunen und somit auch die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel vom Investitionsprogramm des Bundes für Städte und Gemeinden profitieren werden, hält Tamina Reinecke für notwendig. Die Umsetzung der Entlastungsmaßnahmen für die Kommunen muss nun schnell und unbürokratisch erfolgen.

Helmstedt./Wolfenbüttel. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke bewertet das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Investitionsprogramm als „wichtiges Signal“ für Städte und Gemeinden. Auch die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel profitieren von den vorgesehenen Entlastungen. „Unser Landkreis trägt hohe finanzielle Lasten – von der Schulinfrastruktur über Soziales bis hin zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude. Dass der Bund die Steuerausfälle der Kommunen bis 2029 vollständig kompensiert, ist deswegen eine sehr gute Botschaft“, so die Grünen-Politikerin Reinecke.
Das Investitionsprogramm umfasst unter anderem vier Milliarden Euro für Kitas und Schulen sowie weitere vier Milliarden Euro für Krankenhäuser. „Das sind Mittel, die in der Region dringend gebraucht werden – für sanierungsbedürftige Schulen, frühkindliche Bildung und Investitionen in unsere Kliniken“, sagt die Grünen-Abgeordnete. Das Verhandlungsteam aus Niedersachsen habe viel erreicht und dafür gesorgt, dass die Kommunen nicht im Regen stehen gelassen würden.
Positiv hebt Reinecke außerdem die neuen Förderbedingungen hervor: „Dass den Kommunen Doppelförderungen erlaubt werden, die Zusätzlichkeitspflicht entfällt und Projekte rückwirkend von Anfang 2025 an gefördert werden können, ist ein echter Fortschritt. Das erleichtert die Umsetzung vor Ort ganz erheblich. Helmstedt und Wolfenbüttel werden davon profitieren – wenn die Mittel jetzt schnell und unbürokratisch investiert werden.“
Kritisch äußert sich Tamina Reinecke dazu, dass die Steuerausfälle der Länder nicht vollständig durch den Bund ausgeglichen werden. „Wenn Bundesländer Programme mitfinanzieren, müssen sie auch vollständig entlastet werden.“ Auch die Sonderzuwendung von jährlich 400 Millionen Euro an Bayern stößt bei der Grünen-Politikerin Reinecke auf Unverständnis: „Diese Ungleichbehandlung untergräbt die Fairness im Föderalstaat.“