Erleichterte Zuwanderung für ausländische Fachkräfte:Tamina Reinecke: Niedersachsen geht in die Integrationsoffensive

Ab 1. Juli kümmert sich eine neu geschaffene Zentralstelle um die Formalitäten bei der Einwanderung von Fachkräften in Niedersachsen. Tamina Reinecke freut sich, dass die neue Behörde in Osnabrück dazu beitragen wird, Verfahren zu vereinfachen, Qualifikationen schneller anzuerkennen und die ausländischen Fachkräfte besser zu integrieren, um dem Fachkräftemangel auch in Helmstedt und Wolfenbüttel zu begegnen.

 

© Adrian Sulyok

Helmstedt/Wolfenbüttel. Unternehmen in Niedersachsen sollen künftig schneller und ohne große Hürden Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einstellen können. Deswegen kümmert sich vom 1. Juli an eine neu geschaffene Zentralstelle um viele Formalitäten. Die neue Behörde in Osnabrück soll dazu beitragen, Verfahren zu vereinfachen, Qualifikationen schneller anzuerkennen und die ausländischen Fachkräfte besser zu integrieren. „Viele Branchen und Firmen sind angesichts des Fachkräftemangels dringend auf Zuwanderung qualifizierter Menschen und ihrer Familien aus dem Ausland angewiesen“, sagt dazu die Grünen-Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke aus Helmstedt und Wolfenbüttel.

“Der Fach- und Arbeitskräftemangel führt schon heute zunehmend zu Ungleichheit und weniger Lebensqualität in unserer Region. Eine gut organisierte Einwanderungs- und Integrationspolitik mit einer direkten Anlaufstelle ist ein großer Gewinn für unser gutes Leben von heute und morgen.” Bisher gestalte sich die Gewinnung von Fach- und Arbeitskräften nicht selten zäh, das aber werde sich ändern, zeigt sich Reinecke überzeugt. Damit beide Seiten – Unternehmen und die ausländischen Fachkräfte – und die Kommunen in den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel profitieren, brauche es gezielte Unterstützung. „Eine zentrale Anlaufstelle anstatt bisher 52 kommunaler Ausländerbehörden – das ist ein entscheidender Baustein für mehr Orientierung, beschleunigte Einreise und schnelle Anerkennung von Qualifikationen. Das wird sich für alle Beteiligten als Gewinn erweisen“, sagt die Grünen-Politikerin.

„Wir Grüne haben nicht nur Arbeitgeber*innen und Fachkräfte im Blick, sondern auch die kommunalen Behörden. Sie werden durch die neue zentrale Behörde zur Fachkräftegewinnung spürbar entlastet“, so Tamina Reinecke. Ein Schwerpunkt soll laut Reinecke auf Bereichen liegen, in denen der Personalmangel besonders groß ist – etwa in der Pflege, im Gesundheitswesen, im Handwerk sowie in kleinen und mittelständischen Industriebetrieben. „Gerade in diesen Bereichen ist qualifiziertes Personal besonders gefragt.  Niedersachsen braucht gezielte Zuwanderung – und ein verlässliches, gut organisiertes Fachkräftemanagement für eine Integrationsoffensive. Genau das liefert die rot-grüne Landesregierung jetzt“, so die Landtagsabgeordnete. Fachkräfte aus dem Ausland seien keine Notlösung, sondern eine zentrale Säule für den wirtschaftlichen Erfolg Niedersachsens.

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